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Abende der VII

Themenreihe: BRICS-Staaten

Es sind die Gewinner der Krise.

Sie stabilisieren die globale Wirtschaft durch ihren rapide wachsenden Konsum.

Sie erwirtschaften mittlerweile über ein Viertel der Weltwirtschaftsleistung.

Die BRICS-Staaten - Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. 

 

                           
 

Was sind die Abende der VII?

Um den Studierenden das Uni-Leben zu verbessern und den Spaß am lernen zu fördern, versuchen wir Euch die Professoren, Mitarbeiter aber auch die Kommilitonen näher zu bringen.

Dies wurde sogar in der Fakultätsratssitzung vom 30.04.2008 offiziell beschlossen und mit unserer Themenreihe "Abende der VII" umgesetzt.

An diesen Abenden kann man die Studierenden, Professoren und Fachleute aus der Wirtschaft außerhalb der Vorlesung kennenlernen und einmal das Skript gegen ein Gläschen Wein austauschen.

Mit interessanten Themenabenden möchte das Fachschaftsteam einen festen Bestandteil im außercurricularen Leben der TU Berlin, insbesondere jedoch innerhalb der Fakultät VII etablieren, um so Dozenten und Studenten die Möglichkeit zu geben, außerhalb vom Universitätsalltag in lockerer Atmosphäre zusammenzukommen und in Zukunft hoffentlich mehr voneinander Notiz zu nehmen.

Historie

Nach dem gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen folgte im November 2010 in Cancun der nächste Anlauf der Weltgemeinschaft eine gemeinsame Linie gegen den globalen Klimawandel zu finden. Im Vorlauf dieses bedeutenden Ereignisses organisierte das Fachschaftsteam der TU Berlin einen AD7:

Thema: Klimakonferenzen, CO2 Speicher und Elektromobilität. Lösungen für die Klimawende?

Ökonomie und Politik des Klimawandels – Ziele, Mittel, Strategien

Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung

CO2 Speicher – Carbon Capture and Storage Technology, Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit

Prof. Dr. Olav Hohmeyer, Mitglied UN-Weltklimarates und des Sachverständigenrates für   Umweltfragen

Elektromobilität – Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität

Markus Becker, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Ziel war es, Studierenden und der Öffentlichkeit einen Einblick in die aktuelle Klimadebatte zu geben. Zudem sollten die Herausforderungen anhand von zwei Beispielen, CCS und Elektromobilität, behandelt werden. Es hielten drei Referenten jeweils einen Vortrag mit Diskussionsrunde, anschließend fand ein Ausklang mit Getränken und Snacks statt.

 

Fotos

Nicht alle Männer sind Chefs, aber die meisten Chefs sind nach wie vor Männer! Spitzenpositionen in der Privatwirtschaft und Wirtschaftspolitik, in Vorstandsetagen und Aufsichtsräten großer Unternehmen sind fest in Männerhand. Was wir öffentlich zu sehen bekommen, ähnelt sich: Herren im Anzug, herkunftsdeutsch, mittelalt, heterosexuell, gehobener familiärer Bildungshintergrund – von Vielfalt keine Spur. Und das, obwohl Vielfalt von immer mehr Unternehmen als Erfolgsfaktor wahrgenommen wird. Welche Chancen bietet die aktuelle Wirtschaftkrise für Gender Diversity? Ist nicht gerade jetzt der entscheidende Moment aus alten Fehlern zu lernen und neue Qualitätsansprüche an Wirtschaft und Management zu stellen? 

Eine Dialogrunde mit:

Prof. Dr. Dr. Jürgen Ensthaler Dekan der Fakultät VII (Begrüßung)

Prof. Dr. Rita Süssmuth Präsidentin des Deutschen Bundestages a.D., Mitglied des Kuratoriums der TU Berlin

Sven Giegold Mitglied des Europäischen Parlaments, Bündnis 90/Die Grünen, Wirtschaftswissenschaftler

Prof. Dr. Hans Georg Gemünden Fachgebiet Technologie- und  Innovationsmanagement

Anke Domscheit IT Managerin, Mitglied EWMD

Merete K. Wilhelmsen Gesandte, Geschäftsträgerin a.i., Kgl. Norwegische Botschaft

Prof. Dr. Claudia Neusüß Gastprofessur Gender Diversity in Wirtschaft und Management (Moderation)

Kontakt und weitere Informationen:

Prof. Dr. Claudia Neusüß, Tel. 030 314 26933, 0172 9130948
E-Mail: claudia.neusuess@tu-berlin.de 
Homepage: http://www.wm.tu-berlin.de/gender_wiwi

 

TU Berlin, Freitag, 07. November 2008, 19 Uhr.  Im Horst-Wagon-Saal drängen sich die Gäste. Organisiert vom Fachschaftsteam sind an diesem Freitagabend mit Dr. Hiesinger, CEO des Sektors Industry, Vorstandsmitglied der Siemens AG und Dr. Humborg, Geschäftsführer Transparency International Deutschland e.V.  zwei namhafte Redner zusammen mit TU Professor Busse und TU Professor Hunscha zusammengekommen, um interessierte Zuhörer über ein aktuelles und viel diskutiertes Thema, die Ethik in der Wirtschaft zu informieren.

„Manche Professoren würden sich wünschen, dass so viele Studenten bei ihren Vorlesungen erscheinen.“ begann Prof. Busse, Dekan der Fakultät VII Wirtschaft und Management, seine Begrüßungsrede. Denn das Interesse, auf das der Themenabend „Ethik in der Wirtschaft“ trotz des Termins am Freitagabend stieß, war überwältigend - aus Mangel an Sitzplätzen nahmen viele Besucher auf der Treppe oder auf der Fensterbank Platz. Vorstandsmitglied der Siemens AG Dr. Hiesinger beleuchtete die Relevanz von Ethik in der Wirtschaft aus Sicht der Siemens AG im Zusammenhang mit den jüngsten Schlagzeilen dazu und stellte sich im Anschluss den Fragen des Auditoriums.

„Compliance und Corporate Citizenship sind zentrale Themen für die Siemens AG“, so Dr. Hiesinger, „Ethisches Verhalten heißt Verantwortung übernehmen. Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen muss von allen Mitarbeitern getragen werden.“  Die Siemens AG sei  dabei, Fehler der Vergangenheit zu beseitigen und strebe an, zum Benchmark bei Compliance zu werden.
Dr. Humborg schilderte die Arbeit von NGOs wie Transparency International in der internationalen Korruptionsbekämpfung, und der dazu nötigen Zusammenarbeit mit Konzernen wie Siemens. Den juristischen Aspekt übernahm in gewohnt unterhaltsamer informativer Weise Prof. Hunscha vom Fachgebiet Wirtschafts- Unternehmens- und Technikrecht der TU Berlin.

 

Der „Rumänische Abend“ war der erste Abend der Veranstaltungsreihe „Abende der VII“ und wurde mit Hilfe der rumänischen Austauschstudentin Diana Balan organisiert.